Fluffige Kräuterbutter

Als ich noch – wie sich das gehört – am Wochenende immer schön im Hellen nachhause kam, habe ich mit meinen damaligen Freunden vor dem Heimweg immer noch ein „Kartöffelchen“ gegessen. Das gabs in einem kleinen Steakhaus, das eigentlich mehr wie ein besserer Imbiss aussah, das aber bis in die Morgenstunden geöffnet hatte.

Das „Kartöffelchen“, was wir nach der durchgemachten Nacht immer so genossen haben, war eine dicke Folienkartoffel mit einer Kräuterbutter, die ich so leider nie wieder gegessen habe. Man konnte Mengen davon essen! Sie war so leicht und schaumig, dass man sich gar nicht vorstellen konnte, dass das tatsächlich Butter sein sollte.

Noch Jahre später habe ich immer wieder überlegt, wie dieser Grieche diese Kräuterbutter so hinbekommen hat, dass ich mir am liebsten wöchentlich ein Pfund davon besorgt hätte.

Nun habe ich letztes Jahr endlich das Geheimnis herausgefunden – nämlich nach dem Kauf meiner Bosch MUM (Hach – ich liebe sie!).  Da habe ich die sehr weiche Butter nämlich ausgiebig schlagen lassen und zwar solange, bis sie mehr weiß als gelb war und sich die Menge volumenmäßig verdoppelt hat. Das dauert wirklich einige Minuten.

Ha! Endlich!
Jetzt noch die richtigen Gewürze rein – fertig.

Ich nehme für meine Kräuterbutter auf 1 Paket (250g) Butter:

  • 1 gestr. Teelöffel Salz
  • 1 TL Curry
  • 1/2 TL frisch gem. schwarzen Pfeffer
  • ca. 2 Zehen Knoblauch (ich nehme immer den tiefgek. von Aldi – superpraktisch! 😉 )
  • 5 TL Tiefkühlkräuter (8 Kräuter gemischt)

Den Curry schmeckt man nicht so richtig raus, aber wer kein Fan davon ist, kann natürlich auch Paprika nehmen. Überhaupt kann man die Butter eigentlich beliebig würzen. Hauptsache schaumig schlagen und es leckt sich jeder die Finger danach. 😉

Wichtig ist, dass die Butter wirklich sehr weich ist, denn durch die kalten Kräuter kühlt sie wieder ein wenig ab. Außerdem lässt sie sich nur dann wirklich gut schlagen.

Kräuterbutter
Im Übrigen ist sonst beim Buffet immer Kräuterbutter übrig geblieben, aber bei dieser bleibt kein bisschen mehr in der Schüssel. Beim letzten Familien-Grillen habe ich zwei Paket Butter gemacht und hab einen Schrecken bekommen, welche  Menge das war. Ich war fest davon überzeugt, jetzt wochenlang Kräuterbutter essen zu müssen, aber das war ein Irrtum. Es war nicht mehr viel, was übrig blieb. 😉
Dadurch, dass sie so leicht und fluffig ist, nimmt man automatisch mehr, denn sie schmeckt nicht mehr schwer und fettig.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Lisa

Leave a reply

Commnets